Für Gesundheitsdienstleistungen gilt bei KlientInnenkontakt: 

  • 2 Meter Mindestabstand zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Dieser Mindestabstand darf unterschritten werden: 
  • In Ausnahmefällen (z.B. Kinderpsychologie, Demenzerkrankungen, Biofeedback etc.), wenn die Einhaltung nicht möglich ist und durch „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“ das Infektionsrisiko minimiert werden kann. 
  • Wenn „geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung“ (z.B. großflächige Plexiglasbarriere) vorhanden sind.
  • Bei Gesundheitsdienstleistungen ist keine Mindestfläche pro KlientIn vorgeschrieben.
  • KlientInnen: 
  • Das „Mitbringen“ eines negativen Tests ist bei Gesundheitsdienstleistungen nicht vorgeschrieben
  • Verwendung einer FFP2-Maske. Wenn dies nicht möglich ist, muss das Infektionsrisiko stattdessen durch „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“ minimiert werden, z.B.: 
  • Vergrößerter Abstand (3-4 Meter) 
  • Wenn möglich, Verwendung eines MNS 
  • Besonders häufiges Lüften
  • Klinische PsychologInnen / GesundheitspsychologInnen / PsychotherapeutInnen: 
  • Mind. alle 7 Tage ein negativer PCR/Antigen-Test UND Verwendung einer FFP2-Maske
  • Laut Auskunft des BMSGPK ist in Ausnahmefällen, in denen von dem/der BehandlerIn keine Maske getragen werden kann, eine Behandlung ohne Maske möglich, wenn durch „sonstige geeignete Schutzmaßnahmen“ das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Gruppenbehandlungen dürfen weiterhin stattfinden, der 2 Meter Mindestabstand und die Regelungen zur FFP2-Maske gelten auch hier. 
  • Zudem sind weiterhin „geeignete Schutzmaßnahmen“ zu setzen, also z.B. kleine Gruppen, gute Durchlüftung etc. 

ÖBVP,  Stand 22.02.2021

Psychotherapie fällt unter Gesundheitsdienstleistungen, die trotz der Ausgangsbeschränkungen in Anspruch genommen werden können, und darf sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting weiterhin angeboten werden.

Es wird allerdings empfohlen, wo immer möglich, Psychotherapie via elektronischer Medien auszuüben. Solange die COVID-Pandemie-Bedrohung anhält, wird die sogenannte Telepsychotherapie weiterhin von der Sozialversicherung als Psychotherapie zur Abrechnung akzeptiert.

 

In Ihrer Praxis sind dabei folgende Vorgaben einzuhalten:

 

Der Mindestabstand von einem Meter ist einzuhalten und zusätzlich ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

 

Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter und/oder das Tragen eines MNS nicht eingehalten werden, muss das Infektionsrisiko durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen wie das Bilden von festen Teams bzw. der Anbringung von Trennwänden oder Plexiglaswänden minimiert werden.

ÖBVP,  Stand 18.11.2020

 

Gesundheitsdienstleistungen im Einzelsetting dürfen nach wie vor unter „geeigneten Schutzmaßnahmen“ stattfinden. Das bedeutet:

 

- Die Handlungsempfehlung für niedergelassene nicht ärztliche Gesundheitsberufe des BMSGPK ist nach wie vor zu beachten

 

- Wenn möglich, Verwendung von MNS und mind. 1 Meter Abstand

 

- Wenn MNS und/oder Abstand nicht möglich sind (das kann z. B. bei klinisch-psychologischer Behandlung der Fall sein), alternative Maßnahmen wie z. B.

 

   o vergrößerter Abstand

   o Barriere aus Plexiglas

 

Gruppenbehandlungen:

 

Zunächst stand ein de-facto-Verbot von Gruppenbehandlungen im Raum. Der BÖP hat sich intensiv dafür eingesetzt, dass Sie Ihren KlientInnen weiterhin Gesundheitsdienstleistungen erbringen dürfen – unabhängig davon, ob diese im Einzel- oder Gruppensetting stattfinden.

 

Folgende Klarstellung durch das BMSGPK konnte erreicht werden:

 

- Gruppenbehandlungen sind erlaubt.

 

- Es gilt der Mindestabstand von 1 Meter zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben.

 

- Es sind ebenfalls „geeignete Schutzmaßnahmen“ zu treffen. Das sind im Gruppensetting z. B.:

 

  o Kleine Gruppen (Orientierung: 6 TN)

  o Große Räumlichkeiten (Orientierung: 10m2 pro TN)

  o Wenn möglich, Verwendung von MNS

  o Besonders häufiges Lüften

 

Ausgangsregelung:

 

Die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen ist Teil der Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens. Daher darf man aus diesem Grund auch zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des folgenden Tages unterwegs sein (mit Bestätigung).

Stand 11.11.2020